Nach einer über siebenstündigen Anreise erreichten wir endlich unser Ziel: Kopenhagen! Im Hostel angekommen, hieß es zunächst einmal: auspacken, ankommen und etwas ausruhen, bevor unsere gemeinsame Zeit in der dänischen Hauptstadt richtig begann.
Am Dienstag stand direkt eine ausgiebige Erkundungstour auf dem Programm. Auf rund 16 Kilometern entdeckten wir einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kopenhagens, darunter Schloss Amalienborg, den Gefionbrunnen und natürlich die Kleine Meerjungfrau. Wir genossen das besondere Flair der Stadt, bevor wir bei einer Bootstour Kopenhagen vom Wasser aus kennenlernen konnten – selbstverständlich auf Englisch! Auch ein Bummel über die berühmte Einkaufsmeile Strøget durfte nicht fehlen. Nach einer kurzen Pause machten wir uns am Abend erneut auf den Weg. Dabei sorgten vor allem die zahlreichen Spiel- und Outdoorplätze für lange Zwischenstopps, bevor wir schließlich mit einem wohlverdienten Burger im Hostel den Tag ausklingen ließen. Nebenbei lief während der gesamten Fahrt eine Fotochallenge, bei der die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen ihre Eindrücke und besonderen Erlebnisse mit der Kamera festhielten. Dabei waren Kreativität, ein gutes Auge und Teamarbeit gefragt. Am Ende sollten die Fotos in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet werden.
Am nächsten Morgen wurde es wieder abenteuerlich: Mit der Bahn ging es zum Experimentarium. Eine kleine Rallye sorgte unterwegs für zusätzliche Abwechslung. Und schon vor dem eigentlichen Besuch gab es eine Überraschung: Ein riesiger LKW hielt vor dem Gebäude. Eis am Stiel wurde ausgeliefert – und der freundliche Fahrer verteilte spontan an viele Kinder kostenlos ein Eis. Die Freude war natürlich groß! Im Experimentarium gab es anschließend jede Menge zu entdecken und auszuprobieren. Von spannenden Einblicken in den menschlichen Körper bis hin zu Phänomenen aus der Natur konnten die Schülerinnen und Schüler Wissenschaft hautnah erleben. Anschließend sollte es eigentlich noch auf den CopenHill gehen. Doch bei strahlendem Sonnenschein entschieden wir uns kurzerhand um und verbrachten mehrere Stunden am nahegelegenen Strand. Dort wurde Ball gespielt, auf dem Steg entspannt und von einigen sogar mutig mit den Füßen das Wasser getestet. Am Abend füllten wir gemeinsam unsere Snackvorräte im Supermarkt wieder auf.
Der Donnerstag führte uns zunächst in einen der ältesten Freizeitparks Kopenhagens. Zwischen zahlreichen Achterbahnen und anderen Fahrgeschäften kamen alle auf ihre Kosten. Die märchenhafte Gestaltung und die kunstvollen Gartenanlagen machten den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Anschließend stand doch noch der CopenHill auf dem Programm: eine rund 85 Meter hohe Müllverbrennungs- und Heizkraftanlage mit einer künstlichen Skipiste. Der Aufstieg lohnte sich! Bei Sonnenschein und klarer Sicht bot sich uns ein beeindruckender Ausblick bis zur Öresundbrücke, die Kopenhagen mit Malmö in Schweden verbindet. Nach diesem langen und erlebnisreichen Tag wartete am Abend noch eine kleine musikalische Überraschung auf uns: ein Minikonzert in der Lobby unseres Hostels.
Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Die Rückfahrt verlief problemlos, auch wenn die Müdigkeit nach den ereignisreichen Tagen deutlich zu sehen war. In den Gesichtern der Schülerinnen und Schüler spiegelte sich jedoch vor allem eines wider: Freude und Zufriedenheit. Am liebsten wären viele noch eine weitere Woche in ihrem, wie sie es selbst nannten, „Urlaub“ geblieben.
Eine Woche voller Bewegung, neuer Eindrücke, gemeinsamer Erlebnisse und ganz viel Englisch – Kopenhagen wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben!
Ein besonderer Dank gilt Herrn Medecke für die umfangreiche Planung und Organisation der Fahrt. Ebenso möchten wir Frau Eisfeld und Frau Becker danken, die die Fahrt mitorganisiert, begleitet und zu diesen erlebnisreichen Tagen beigetragen haben.
